Gutes Neues Jahr 2021!

Möglicherweise sind schon lange nicht mehr so viele Hoffnungen und Erwartungen mit dem Neuen Jahr verbunden gewesen wie mit dem Jahr 2021. Allen voran steht die Hoffnung, durch die erwarteten Impfungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie entscheidend voranzukommen. Mit dem Impfzentrum in der Karlsruher Messe steht Karlsruhe mit an der Spitze der nationalen Impfkampagne.

Hohe Erwartungen sind im kommenden Jahr an die Kombilösung gerichtet. Nach fast zwanzig Jahren der Planung und des Baus wird die neue und teilweise unterirdische Linienführung endlich eröffnet – ein Meilenstein in der Karlsruher Verkehrspolitik und ein toller Erfolg. Nicht nur, dass viele Baustellen in der Stadt enden werden. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird mit überregionaler Wirkung einen wichtigen Entwicklungsschub erhalten. Der Umstieg vom Auto in Bus und Bahn wird noch attraktiver. Das gibt auch einen kräftigen Schub für den Klimaschutz im Oberzentrum Karlsruhe. Durch die Kombilösung leistet Karlsruhe einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emmissionen.

Mit der Fertigstellung der Kombilösung wird auch das IQ-Leitprojekt Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt (ÖRMI) weiter Fahrt aufnehmen. Eine internationale Bürogemeinschaft arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit Bevölkerung und Politik an einem neuen Konzept zur Nutzung des öffentlichen Raums durch die unterschiedlichen Verkehrsarten. Im Zentrum stehen dabei die Aspekte Aufenthalts- und Lebensqualität in der Innenstadt. 2021 werden in sogenannten Reallaboren erste Ideen erprobt. Ich bin sehr gespannt.

Im vor uns liegenden Jahr werden die Stadt auch wichtige Bauprojekte beschäftigten. Die Planungen für das neue Landratsamt am Ettlinger Tor sind im Gange, ebenso die Sanierung des Badischen Staatstheaters. Zurecht kann Karlsruhe auf die künstlerische Strahlkraft des Dreispartentheaters stolz sein. Neue Kostendarstellungen für den Umbau belaufen sich aber auf mindestens 500 Millionen Euro, jeweils hälftig von der Stadt und vom Land Baden-Württemberg zu bezahlen. Verbesserungen im Brandschutz und der Arbeitsbedingungen der Theaterbeschäftigten müssen unbestreitbar umgesetzt werden. Bei allen weiteren Umbauplänen sollte aber die Drosselung der Kosten absoluten Vorrang haben.

Generell werden die Sanierungen öffentlicher Gebäude die Stadt im nächsten Jahr und im kommenden Jahrzehnt intensiv fordern. Der CDU-Fraktion ist wichtig, die Sanierung der größten „Energieschleudern“ so schnell wie möglich anzugehen. Es sind lohnenswerte Investitionen in die städtische Bausubstanz und in den Klimaschutz.

2021 wird also ein ereignisreiches Jahr werden. Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, und auch unserer Stadt wünsche ich, dass es ein gutes und frohes Jahr wird.

Tilman Pfannkuch