Mietzuschuss – Kulturschaffende brauchen Räume

Thema
Änderungsantrag zu TOP23 „Kultur braucht Raum“ der Gemeinderatssitzung am 20. April 2021: Mietzuschuss – Kulturschaffende brauchen Räume

Änderungsantrag
Die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe beantragt:

1. Die Stadtverwaltung stellt dem gemeinnützigen Verein Panorama e.V. finanzielle Mittel in Form eines Mietzuschusses in Höhe von 35.000 Euro für das Jahr 2021 und 75.000 Euro für das Jahr 2022 zur Anmietung einer Gewerbeimmobilie in der Schauenburgstr.5 in Karlsruhe-Bulach zur Verfügung.
2. Aufgrund der Haushaltslage müssen die dazu benötigten Mittel aus Umschichtungen im Kulturetat kommen.

Sachverhalt/Begründung
Der gemeinnützige Verein Panorama e.V. als Träger des soziokulturellen Zentrums P8 sowie zahlreiche weitere Kulturschaffende müssen bis 30. Juni 2021 ihre Räume auf dem C-Areal aufgrund privat geplanter Bauvorhaben räumen. Zeitnah müssen zahlreiche weitere Kunst- und Kulturschaffende aus denselben Gründen aus weiteren Arealen in Karlsruhe weichen. Zusätzlich besteht ein akuter Mangel an Proberäumen für Musikbands.

Dem Panorama e.V. wurde eine Gewerbeimmobilie in der Schauenburgstr.5 in Karlsruhe-Bulach zur Anmietung angeboten. Das Gebäude wäre bereits ab dem 01. Juli 2021 bezugsfertig, so dass betroffene Kulturschaffende nahtlos in die Immobilie umziehen könnten. In der Immobilie könnten voraussichtlich 15 Räume für mindestens 33 Bands und 120 Musiker und -innen sowie Ateliers für 32 Künstler und -innen eingerichtet werden. Das Gebäude bietet eine Veranstaltungsort für 600 Personen und eine Open-Air Fläche. Eine kulturelle Nutzung ist planungsrechtlich zulässig.

Wir sehen hierin eine geeignete und günstige Chance, um die prekäre Raumsituation für zahlreiche Kulturschaffende zeitnah zu lösen und den Bedarf an fehlenden Proberäumen zu decken.
Mit Blick auf die Auflagen des Regierungspräsidiums betreffend der Haushaltslage der Stadt Karlsruhe sollen die Zuschüsse aus einer Mittelumschichtung erfolgen.

Unterzeichnet von:
Stadtrat Tilman Pfannkuch
Stadträtin Dr. Rahsan Dogan
sowie CDU-Gemeinderatsfraktion