CDU-Gemeinderatsfraktion informiert sich über Gefahren auf Spielplätzen – Besuch auf Indianerspielplatz

Zum Auftakt ihrer diesjährigen Sommertour 2015 lud die CDU-Fraktion am vergangenen Freitag auf den Indianerspielplatz ein, um sich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern über die Instandhaltung und Sicherheit auf Karlsruher Spielplätzen zu informieren.
„Für mich ist es sehr wichtig zu wissen, ob die Spielplätze in der Stadt in einem guten Zustand sind und zu erfahren, wo Nachbesserungsbedarf besteht“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Tilman Pfannkuch. Vom Gartenbauamt wurden die Anwesenden darüber informierte, dass die über 400 Spielplätze in Karlsruhe einmal im Monat von Handwerkern auf ihren Zustand hin überprüft und bei Bedarf auch sofort repariert werden. Insgesamt sei die Zahl der Unfälle, die auf Karlsruher Spielplätzen passiere, gering. Die angrenzenden Nutzer des Indianerspielplatzes, der Kinderhort Kinderinsel Süd, der katholische Kindergarten Canisiushaus sowie das Kinder- und Jugendhaus, wiesen durch ihre Vertreterinnen die Anwesenden auf das Hauptproblem hin: So ginge die Gefahr für die Kinder nicht von den Spielgeräten aus, sondern hauptsächlich von den Verunreinigungen wie Scherben und anderem Müll, der jede Nacht aufs Neue von Obdachlosen und Jugendlichen hinterlassen werde.
„Ich bin beeindruckt von dem Engagement der Erzieherinnen, die jeden Morgen vor der Arbeit auf den Spielplatz gehen, um zerbrochene Flaschen aufzuräumen“, betont Tilman Pfannkuch. Die CDU-Fraktion zeige großes Verständnis dafür, dass eine verstärkte Kontrolle des Spielplatzes durch den KOD, auch zu später Stunde, gefordert werde. „Der KOD wurde von meiner Fraktion vor vier Jahren vor allem auch deswegen initiiert, weil er die Sicherheit an Plätzen wie diesem verbessert. Wir werden uns dafür einsetzen, dass der KOD künftig noch stärker auf Spielplätzen präsent ist und das auch am Abend, dies scheint die Sicherheitslage zu erfordern“, so Tilman Pfannkuch
„Die Spielplätze in der Stadt müssen für mich ganz klar Orte sein, auf denen unsere Kleinsten unbeschwert spielen können. Umso dankbarer bin ich, wenn ich sehe mit welchem Bürgerengagement viele Angrenzer vorgehen, um Verunreinigungen und Vandalismus entgegen zu wirken“, erklärt die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Stadträtin Bettina Meier-Augenstein MdL, die sichtlich von dem Engagement der Erzieherinnen der angrenzenden Kinderbetreuungseinrichtungen beeindruckt ist.