Gemeinsame Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes und der CDU-Gemeinderatsfraktion zum geplanten Standort einer Großmoschee in Mühlburg

 

Geplanter Standort für Großmoschee in Mühlburg völlig ungeeignet

Der CDU Kreisverband Karlsruhe und die CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe sind sich einig, dass eine Großmoschee an dem von der Stadt Karlsruhe und dem Islamverband Ditib geplanten Standort in Mühlburg nicht zu realisieren ist.

Der CDU-Kreisvorstand hatte sich gemeinsam mit weiteren CDU-Mitgliedern am Donnerstag im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Bild von der Lage gemacht. „Nachdem eine offenbar dreijährige umfangreiche Prüfung der Stadtverwaltung von zehn Standorten ergeben hat, dass anscheinend nur das Grundstück in Mühlburg für einen Moschee-Neubau in Frage käme, waren wir uns im Anschluss an die Ortsbesichtigung einig, dass der Standort Mühlburg für eine Großmoschee nicht in Frage kommt“, erklären der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB und der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Tilman Pfannkuch.

Ausschlaggebend hierfür sind aus Sicht der Christdemokraten mehrere Gründe:

  • Rund um das Grundstück haben sich bereits Gewerbebetriebe angesiedelt. Insofern wäre es wünschenswert, für die Vergabe des noch freien Grundstücks einen Interessenten aus der Karlsruher Wirtschaft zu berücksichtigen.
  • Die Verkehrs- und Parkplatzsituation rund um das Gelände ist bereits jetzt völlig unzureichend. Der Bau einer Großmoschee würde die dort angesiedelten Vereine in ihrem Vereinsleben massiv beeinträchtigen.

Die CDU Karlsruhe und die CDU-Gemeinderatsfraktion sehen sich aufgrund der Diskussion der vergangenen Tage über verschiedenste Medien und zahlreiche Zuschriften darin bestätigt, dass über die Notwendigkeit eines Moschee-Neubaus dringend öffentlich diskutiert werden muss. Dies ist der Tenor zahlreicher Zuschriften und von unzähligen Gesprächen mit der Bürgerschaft.

„Unabhängig davon hat der Oberbürgermeister bereits am 1. Juli 2016  eine eindeutige Antwort der CDU-Fraktion erhalten: Keine weitere Verhandlung mit der Ditib über eine Moschee, auch nicht am Standort Mühlburg“, so Pfannkuch.  „Jetzt hätte man vom Oberbürgermeister erwarten müssen, dass er nicht nur seine Verwaltung entsprechend anweist, sondern auch die Fraktionen und die Ditib darüber in Kenntnis setzt, dass sich das Thema erledigt hat“, so Pfannkuch.