CDU-Fraktion begrüßt Ansiedlung eines Hotels an der Kriegsstraße

-Neuer Impuls der Stadtentwicklung entlang der innerstädtischen Verkehrsachse-

Es war zu erwarten, dass mit dem Fortschreiten der Arbeiten an der Kombilösung Bewegung in den Immobilienmarkt entlang der Kriegsstraße kommen wird. Die Umgestaltung der Kriegsstraße ab 2017 ist somit gleichzeitig ein weiterer Meilenstein der Entwicklung der Innenstadt. Mit der kürzlich angekündigten Errichtung eines Hotels entlang der Kriegsstraße 23 – 25 besteht aus Sicht der CDU-Fraktion nun die Möglichkeit den geplanten „Boulevard-Charakter“ erlebbar zu machen.

Die zunehmende Zahl der Städtereisen, sowie die steigende Bedeutung des Geschäfts-verkehrs in den Bereichen Messe und Kongress, führen in Karlsruhe in den letzten Jahren zu einem wachsenden Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten am Standort.

Mit dem im Dezember vorgestellten Hotelgutachten der Stadt Karlsruhe ist für die CDU-Fraktion deutlich geworden, dass für den Wirtschaftsstandort Karlsruhe neben den harten Fakten, wie attraktive Gewerbeflächen, ausreichend qualitative Möglichkeiten zur Übernachtung vorhanden sein müssen.

„Karlsruhe positioniert sich immer mehr als die Stadt der Events und der Kultur. Dieser Trend ist deutlich an den Belegungszahlen der Betten in den Karlsruher Hotels ablesbar. Das im Dezember vorgestellte Hotelgutachten zeigte bereits deutlich, dass Karlsruhe einen Zuwachs bei Hotelbetten benötigt. Es freut mich daher sehr, dass sich die Motel-One-Gruppe für den Standort Karlsruhe entschieden hat.“ Fasst CDU-Fraktionsvorsitzender Tilman Pfannkuch die Situation in der Event-Stadt Karlsruhe zusammen.

Thorsten Ehlgötz, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sieht noch weiteren Bedarf von möglichen Hotellerie-Betrieben in Karlsruhe.

„Mit der Ansiedlung eines deutschlandweit tätigen Hotellerie-Betriebes ist der Bedarf an Betten in Karlsruhe noch nicht gedeckt. Die sehr hohen Übernachtungszahlen des letzten Jahres und der daraus abgeleitete Bedarf an Betten zeugen von der Notwendigkeit hier nachzulegen. Deshalb besteht durch die Ansiedlung eines solchen Unternehmens die Möglichkeit, den Standort Karlsruhe auch für andere große Hotel-Unternehmen von der Stahlkraft unserer Stadt zu überzeugen. Hier ist neben der Wirtschaftsförderung auch die Stadtplanung gefragt. Das Hotelgutachten legt die Schwachpunkte in Karlsruhe offen. Aus meiner Sicht ist also der Dezernent des Stadtplanungsamtes gefordert, hier aktiv zu werden und Flächen in seinem Dezernat zu identifizieren, planerisch zu realisieren und der Wirtschaftsförderung zur Vermarktung zur Verfügung zu stellen.“

Für die CDU-Fraktion Karlsruhe ist daher zukünftig ein Fokus der Gemeinderatsarbeit auf die Ausweisung und Entwicklung weiterer Flächen, zur Beseitigung des Betten-mangels, zu legen.

Thorsten Ehlgötz
Tilman Pfannkuch