CDU-Fraktionen Karlsruhe und Ettlingen tagen gemeinsam in Bruchhausen

-Gemarkungsübergreifende Zusammenarbeit steht im Fokus der gemeinsamen Sitzung –

Welche Aufgaben trennen oder verbinden die Städte Karlsruhe und Ettlingen? Und wie können die Herausforderungen der Zukunft durch die Politik in beiden Städten gelöst werden? Diese Fragen widmeten sich die beiden Stadtratsfraktionen in einer gemeinsamen Sitzung im Rathaus Bruchhausen.

Der Initiator der gemeinsamen Fraktionssitzung, der Karlsruher CDU-Fraktionsvorsitzende Tilman Pfannkuch, erläutert hierzu: „Politik und dessen Inhalte bedürfen der ständigen Kommunikation zum Bürger. Wie aber kommunizieren die Vertreter der Kommunalparlamente miteinander, wenn es Themen gibt, die Auswirkungen auf die Nachbarkommune haben? Diese Frage empfinde ich als äußerst spannend und habe sie zum Anlass einer gemeinsamen Fraktionssitzung mit den Kollegen aus Ettlingen genommen.“

Der rege Austausch zwischen beiden Fraktionen förderte drei wichtige Aspekte der interkommunalen Zusammenarbeit zutage. Dieser Umstand wird deutlich bei den Themen der Zusammenarbeit auf der Ebene der Technologieregion Karlsruhe (TRK), möglichen Wohngebieten für Studenten in Neuwiesenreben, oder aber beim durch die Alb bedingten Hochwasserschutz. Angeregt durch die zielgerichteten Themenvorschläge und Ideen aus der Sitzung konnten sich die beiden christdemokratischen Fraktionen aus verschiedenen Blickwinkeln an die jeweiligen Probleme der aneinander angrenzenden Städte herantasten.

Besonders bei den drei zuvor genannten Themen, dem Hochwasserschutz, der Ausweisung von Studentenwohnungen in Neuwiesenreben und der Zusammenarbeit auf Ebene der Technologieregion wird deutlich, dass die gemeinsame Bewältigung der Aufgaben durch die Fraktionen nur ein erstes Schlaglicht auf die interkommunale Zusammenarbeit sein darf und der Gedanke der gemeinsamen Zusammenarbeit die Partei-, Fraktions- und Stadtgrenzen verlassen muss.

Das Ergebnis sieht CDU-Fraktionsvorsitzender Tilman Pfannkuch der gemeinsamen Sitzung zusammenfassend als Erfolg an: „Mir ist es ein Anliegen, dass die Region stärker zusammenarbeitet und sich besser untereinander vernetzt. Ich empfinde es deshalb als eine gute Gelegenheit, über das Mittel der gemeinsamen Fraktionssitzung auf gegenseitige Interessen aufmerksam zu machen und gleichzeitig zu sensibilisieren wie und wann Themen in die jeweiligen Gremien zu transportieren sind. In der Sitzung hat sich gezeigt, dass es mehr Verbindendes als Trennendes gibt.
Auch von Seiten der Ettlinger Kollegen, hatte ich den Eindruck, wird eine deutlich stärkere Zusammenarbeit auf der Ebene der Technologieregion gewünscht. Hier gibt es also noch einen deutlichen Nachholbedarf. Wir werden diesen Auftrag nach Karlsruhe mitnehmen und ihm dem Oberbürgermeister Dr. Mentrup darlegen.“