CDU-Gemeinderatsfraktion und Wellenreuther MdB fordern: Brunnen in Karlsruhe sanieren und aufstellen!

Seit Oktober 2015 hat die CDU-Gemeinderatsfraktion bereits mehrfach beim Karlsruher Rathaus angefragt, warum in vielen Stadtteilen die Brunnen außer Betrieb sind, ob und wann Brunnen, die im Zuge der Kombilösung abgebaut wurden, wieder vollzählig aufgebaut werden.  Seitdem sind zwei Jahre verstrichen, in denen die Stadt untätig geblieben ist, so dass die CDU-Gemeinderatsfraktion nun mit einem Antrag entsprechende Maßnahmen einfordert.

„Der Zustand der Karlsruher Brunnen ist besorgniserregend. Von 123 Brunnenanlagen in Karlsruhe sind 14 Brunnen defekt und nicht im Betrieb, weitere 84 Brunnen trotz Sicherheitsmängel in Betrieb. Es besteht mittlerweile ein Sanierungsstau bei zahlreichen Brunnen. Je länger mit der Instandsetzung gewartet wird, desto mehr verschlechtert sich der Zustand der Brunnenanlagen, während die Reparaturkosten steigen. Es ist unerlässlich, dass die Stadtverwaltung nun endlich ein Konzept erstellt, wann, welche Brunnen Instand gesetzt werden und welcher Kostenaufwand hierfür erforderlich ist. Die Stadt muss hier finanzielle Mittel für den notwendigen Erhalt der Brunnen bereitstellen und mit Sanierungsmaßnahmen auch endlich beginnen“, fordert Stadträtin Dr. Rahsan Dogan.

Der Kreisvorsitzende der Karlsruher CDU Ingo Wellenreuther MdB ergänzt: „Im Zuge der Kombilösung wurden das Großherzog-Ludwig Denkmal mit Brunnen auf dem Marktplatz, der Lammbrunnen sowie der Brigantenbrunnen am Ettlinger Tor vorübergehend abgebaut. Hier erwarten wir eine verbindliche Zusage und Aufbau der Brunnen an den betreffenden Stellen. Gerade bei der Gestaltung des Marktplatzes ist die Wiederherstellung der Via Triumphales als zentrale Sichtachse mit Denkmal und Brunnen aus stadt- und kulturhistorischer Sicht unverzichtbar. Brunnen sind für Karlsruhe nicht nur aufgrund klimatischer Veränderungen wichtig, sie sind wertvolle Kulturgüter unserer Stadt und den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern für Karlsruhe eine Herzenssache.“

„Wenn die europäische Brunnengesellschaft e.V. mit Sitz in Karlsruhe aus Spendengeldern von 40.000,– Euro den ältesten denkmalgeschützten Spritzbetonbrunnen restaurieren lässt und der Stadt Karlsruhe zum Stadtjubiläum 2015 schenkt, so darf die Stadt dieses besondere Engagement von Bürgern nicht einfach unbeachtet lassen. Nachdem die Kosten für die Aufstellung dieses Brunnens vor dem Haupteingang des Hauptfriedhofs auch noch aus einem Nachlass finanziert werden können, bleibt es unverständlich, weshalb die Stadtverwaltung dies seit zwei Jahren nicht umsetzt“, so der Fraktionsvorsitzende Tilman Pfannkuch