Spielbetrieb der SG Rüppurr sicherstellen

PRESSEMITTEILUNG

Karlsruhe, den 18. April 2019

CDU-Fraktion beantragt Maßnahmenpaket zur Unterstützung des Vereins

„Wir können nicht immer nur Vereinsfusionen fordern, sondern wir müssen auch sicherstellen, dass das notwendige Gelände zur Verfügung steht. Es ist für mich unverständlich, dass die Vereine nicht zügig auf das neues Gelände umsiedeln können, obwohl seit über zwei Jahren bekannt ist, dass die Vereine fusionieren“, äußert sich Detlef Hofmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

In Rüppurr fusionierten der FSV Alemannia Rüppurr e.V., die Rüppurrer Fußballgesellschaft 04 e.V. und der DJK Grün-Weiß-Rüppurr zur Sportgemeinschaft Rüppurr-Alemannia-DJK-FG e.V. (SG Rüppurr). Ziel dieses Zusammenschlusses war, dass die Vereine mit der Stadtverwaltung einen Geländetausch vornehmen. Die Vereine sollten konzentriert Sportstätten bzw. Erweiterungen derselben im Brunnenstückweg 2 erhalten, während die Stadt im Gegenzug die Flächen in der Verlängerte Battstraße 87 und Am Rüppurrer Schloss 9 erhält.

Hofmann weiter:„Jetzt fällt der Verwaltung auf, dass die Änderung des Flächennutzungsplans, die Aufstellung eines Bebauungsplans, eine Artenschutzprüfung sowie natürlich eine kostenkontrollierte Planung der neuen Sportanlagen vorgenommen werden müssen. Dies kann nicht so weitergehen, denn die Vereinsmitglieder der drei Vereine fragen sich bereits, warum man überhaupt fusioniert hat. Aus diesem Grund haben wir in unserem Antrag bis zur Einleitung der grundlegenden Maßnahmen für die neuen Sportstätten der SG Rüppurr dringend Sofortmaßnahmen gefordert.“

Die CDU Fraktion fordert darin, dass die Beschlüsse zur Erstellung des Sportgeländes mit Hochdruck geregelt werden müssen. Die fusionierte SG Rüppurr besteht bereits und hat wie geplant auf dem Gelände der ehemaligen FG Rüppurr und Alemannia Rüppurr ihren Spielbetrieb aufgenommen. Allerdings muss man dort extrem eingepfercht spielen und die Anlagen sind marode.

Bettina Meier-Augenstein, Stadträtin aus Rüppurr, führt aus: „Wir beantragten daher, dass auf dem Gelände der ehemals FG Rüppurr begonnen wird. Beide Sportplätze müssen eingefriedet, Ballfangnetzte angebracht sowie ein Kunstrasenfeld und zwei neue Tennisfelder angelegt werden. Wir müssen den Vereinen entgegenkommen, um den Sportbetrieb weiterzuführen und den Vereinsmitgliedern ein deutliches Signal zu geben, dass die Fusion der richtige Weg war.

Zeitgleich müssen die durch die Kommune geforderten Rückbaumaßnahmen auf dem DJK Gelände von der Stadt vorgenommen werden. Falls das Gelände weiter durch den KFV oder andere Vereine genutzt werden soll, müssen eventuell auch Sanierungen durchgeführt werden. Parallel dazu soll das Gelände des FSV Alemanina schnellstmöglich zur entsprechenden Bebauung freigegeben werden. Falls sich der Umzug aber noch weiter verzögert, müssen auch dort noch Sofortmaßnahmen bezüglich der Bewässerung und Sportplatzsanierung vorgenommen werden, um den Spielbetrieb sicherzustellen“.