Wegfall von wichtigen Parkplätzen verhindern

CDU-Fraktion kritisiert grüne Gängelung der Menschen in der Reinhold-Frank-Straße

„Der Vorschlag der GRÜNEN würde den Parkdruck für die Menschen in der Reinhold-Frank-Straße noch mehr verstärken“, äußert sich Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann und spielt damit auf den jüngsten Antrag der GRÜNEN an. „Darin fordern die GRÜNEN den ersatzlosen Wegfall aller Parkplätze in der Reinhold-Frank-Straße zwischen Mühlburger Tor und Kriegsstraße. In Querstraßen sollen Parkplätze ebenfalls zugunsten von Ladezonen wegfallen. Dass sie dort überhaupt Ladezonen einrichten wollen, spricht ja dafür, dass den GRÜNEN die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner bekannt sind. Die Menschen vor Ort besitzen nun einmal Autos und müssen dafür Abstellflächen finden. Dennoch wollen ihnen die GRÜNEN die Parkplätze streichen.“

„Die GRÜNEN argumentieren, dass die Reinhold-Frank-Straße eine der Hauptradrouten sei“, ergänzt Stadträtin Karin Wiedemann, die Vertreterin der CDU im Planungsausschuss. „Deswegen wollen sie auch den Radweg verbreitern und die Fahrbahn verkleinern. Allerdings bieten sich bereits in den Parallelstraßen zahlreiche verkehrsberuhigte Alternativrouten für den Fußgänger- und Fahrradverkehr. Für die Autofahrerinnen und -fahrer ist die Reinhold-Frank-Straße die einzig verbliebene Nord-Süd Verbindung. Dies gilt umso mehr, wenn nach dem Willen der GRÜNEN auch die nördliche Karlstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden soll. Letztlich vermeiden wir durch eine gute Direktverbindung auch eine Verdrängung des Autoverkehrs in die Wohngebiete.“

„Angesichts der vielen Mehrfamilienhäuser ist der Parkdruck in der Reinhold-Frank-Straße bereits jetzt schon extrem hoch. Ein Wegfall der Parkplätze würde die Situation ungemein verschärfen und beschwerliche Umwege für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeuten. Der GRÜNEN-Antrag ist daher nichts anderes als ein Paradebeispiel für dirigistische und realitätsferne Klientelpolitik, die den ganzheitlichen Blick auf alle Teile der Gesellschaft längst verloren hat. Wir wollen keine Bevormundung der Karlsruherinnen und Karlsruher und werden das Anliegen keinesfalls unterstützen. Mit uns wird es keinen Wegfall von Parkplätzen ohne zielführende Alternativen geben“, so Hofmann abschließend.