Förderquellen anzapfen – Trinkwasserbrunnen realisieren

CDU-Fraktion erkundigt sich in Anfrage nach Förderprogrammen

„Gerade bei uns in der Rheinebene werden die Sommer immer heißer und trockener“, eröffnet Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann. „Dieser Trend setzt sich fort. Das prophezeien nicht nur die Wetterexperten, das kann mittlerweile jeder feststellen. Machen wir uns daher nichts vor. Auf kurz oder lang wird es unsere Aufgabe sein, Karlsruhe bestmöglich an die veränderten Klimabedingungen anzupassen. Das haben wir als CDU-Fraktion mit unserem Ja zur Klimaanpassungsstrategie der Stadt Karlsruhe im vergangenen Sommer unterstrichen. Wir unterstützen effiziente Maßnahmen zur Klimaanpassung. Einen Beitrag hierzu sehen wir in Trinkwasserspendern oder Brunnen mit Trinkwasserzufuhr. Das sind geeignete Möglichkeiten, um sich abzukühlen oder den Durst zu stillen. Nicht zuletzt tragen sie in Großstädten wie Karlsruhe dazu bei, das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.“

„Unsere Nachbarn haben das Potential erkannt“, ergänzt stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Rahsan Dogan. „Auf Landesebene haben Rheinland-Pfalz und Bayern Förderprogramme aufgelegt, um Kindertagesstätten, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen mit Trinkwasserbrunnen auszustatten. Hier sollten wir nachziehen und geeignete Förderquellen anzapfen. Daher haben wir im Gemeinderat eine Anfrage eingereicht. Wir fragen, welche Förderprogramme der Stadt Karlsruhe zur Realisierung solcher Brunnen bekannt sind. Außerdem wollen wir wissen, welche Anträge auf Förderung in den vergangenen fünf Jahren gestellt wurden und wie hoch die Fördersumme war.“

„Idealerweise hat die Stadt Karlsruhe auch schon Fördergelder beantragt. Mit Sicherheit erfahren wir aber, an welcher Stelle wir Mittel zur Realisierung von Trinkwasserbrunnen einwerben können. Schließlich ist es uns trotz desolater Haushaltslage wichtig, Maßnahmen zur Klimaanpassung bestmöglich und flächendeckend umzusetzen. Der nächste Sommer kommt. Fangen wir daher bei Schulen, Kindertagesstätten und anderen öffentlichen Einrichtungen an“, so Hofmann abschließend.