Kein Verzicht auf Parkplätze und Bäume in der Reinhold-Frank-Straße

CDU-Fraktion fühlt sich nach Ortstermin mit Bürgervereinen bestätigt

„Die Menschen in der Reinhold-Frank-Straße können weder auf die Parkplätze noch auf die Bäume am Straßenrand verzichten“, äußert sich Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann nach einem Ortstermin mit den Bürgervereinen der Weststadt und Stadtmitte. „Das ist gestern noch einmal deutlich unterstrichen worden. Außerdem erreichen uns immer wieder sorgenvolle Schreiben von Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie wollen keine baulichen Veränderungen, die das Stadtgrün im Wohnquartier verringern.“ Auslöser ihrer gemeinsamen Sorge ist ein Antrag der GRÜNEN-Fraktion, die den bestehenden Rad- und Fußweg verbreitern und zu diesem Zweck alle Parkplätze streichen wollen. „Dabei ist der Parkdruck hier schon enorm hoch. Ebenso nehmen die GRÜNEN billigend in Kauf, dass dafür zahlreiche Bäume zwischen den Parkbuchten abgeholzt werden müssten.“

„Keine Frage, die Situation für den Rad- und Fußverkehr ist derzeit nicht zufriedenstellend“, ergänzt Stadtrat Dr. Thomas Müller, der selbst in der Weststadt lebt und die Reinhold-Frank-Straße bestens kennt. „Einige Autos stehen über der Parkplatzmarkierung und ragen damit in den Rad- und Fußweg hinein. Diese Ordnungswidrigkeiten müssen geahndet werden. Wir werden uns daher bei der Stadtverwaltung dafür einsetzen, dass die Kontrollen hier erhöht werden. Außerdem wollen wir prüfen lassen, ob die Sichtbarkeit der Parkplatzmarkierungen verbessert werden kann. Ansonsten haben wir von den Bürgervereinen die Rückmeldung erhalten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rad- und Fußverkehrs überwiegend harmonisch miteinander auskommen. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es mit der Leopold-, Wald- und Hirschstraße genügend Alternativrouten und sogar spezielle Fahrradstraßen gibt. Für den Autoverkehr gibt es dagegen nur eine verbliebene Nord-Süd-Verbindung zwischen Südtangente und Adenauerring. Insgesamt sehen wir daher keinen Bedarf, die Reinhold-Frank-Straße zu Lasten der Anwohnerinnen und Anwohner so drastisch umzugestalten.“