(Graffiti)Kunst in der Südweststadt

Prüfung der künftigen Nutzung der Fußgängerunterführung Hirschstraße unter der Kriegsstraße

„Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, der lebendigen und breit gefächerten freien Kunst- und Kulturszene Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben“, äußert sich stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin Dr. Rahsan Dogan. „Die Fußgängerunterführung Hirschstraße unter der Kriegsstraße soll entwidmet werden. Es stellt sich die Frage: Was geschieht danach damit? Mit einem Antrag bitten wir die Stadtverwaltung, neue Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen. Sehr interessant hört sich der Vorschlag aus dem Bürgerverein der Südweststadt an, der dort eine Art Galerie für Künstlerinnen und Künstler einrichten möchte.“

„Natürlich sind uns die klammen Kassen der Stadt bekannt“, führt Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann aus. „Aus diesem Grund möchten wir erst prüfen lassen, ob ein Bedarf für solche Räume vorliegt, was für Nutzungen man sich von Seiten der Verwaltung hier vorstellen könnte und was der Betrieb und die Ertüchtigung einer solchen Einrichtung kosten würde. Im Anschluss müssen wir nochmal über dieses Thema sprechen, Finanzierungsvorschläge erarbeiten und eventuell private Investoren oder Geldgeber suchen. Wir möchten vermeiden, dass die Unterführung nach der Entwidmung zugeschüttet wird, nur um danach festzustellen, dass doch ein Bedarf für entsprechende Räumlichkeiten vorhanden war.“

„Wir freuen uns über diese Idee des Bürgervereins Südweststadt“, schließt Stadträtin Karin Wiedemann. „Graffiti und Streetart sind spannende Kunstformen, die den urbanen Raum verschönern können. Bereits im Jahr 2015 hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht, um Flächen im öffentlichen Raum bereitzustellen, auf denen Künstlerinnen und Künstler legal ihre Kunstwerke anbringen können.“