Programminformationen für die Sommermonate folgen in Kürze.

Vorschau 2021

Um die infektionsschützenden Regelungen zu gewährleisten, bitten wir Sie den Mindestabstand sowie den Desinfektionsschutz für die gesamte Veranstaltungsdauer einzuhalten.

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August 2021 Alle Texte einblenden

Mittwoch | 18.08.2021 | Podcast

Der Podcast Carl Einstein und Karlsruhe



















Im Rahmen des Festjahres: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland erinnert die Literarische Gesellschaft Karlsruhe mit einem Podcast an Carl Einstein, den einflussreichen Schriftsteller und Kunsthistoriker. Fünfzehn Jahre – von 1888 bis 1903 – hat Carl Einstein in Karlsruhe gelebt, hatte teil am religiösen Leben der Karlsruher jüdischen Gemeinde, besuchte die zwei Synagogen, die 1938 in Flammen aufgingen, war Schüler eines badischen Elitegymnasiums, lebte in der Stadt, die ihn formte. Die biographischen Spuren Carl Einsteins sind weitgehend verwischt, was sich erhalten hat, gerade für die jungen Jahre in Karlsruhe, sind Wegmarken, Stationen, die zu einer äußeren Biographie gehören. Anlässlich des Festjahres wurde die Publikation „Die Stadt der Langeweile. Carl Einstein und Karlsruhe“ (Hg. von Hansgeorg Schmidt-Bergmann) von dem Sprecher Christoph Köhler und dem Schauspieler Sebastian Mirow eingesprochen.


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Oktober 2021 Alle Texte einblenden

03.-15.10.2021 | Veranstaltungsreihe | www.literaturtage-karlsruhe.de

Karlsruher Literaturtage 2021



















Unter dem Motto „Literatur offensiv“ veranstaltet die Literarische Gesellschaft Karlsruhe zum neunten Mal in Folge die Literaturtage Karlsruhe. Dabei werden zehn Tage lang über 30 Veranstaltungen an über 20 Standorten einen vielseitigen Einblick in die Karlsruher Literaturszene geben. Eröffnet wird das Programm am Sonntag, den 3. Oktober 2021, mit dem Poetry Slam „Dead And Alive“ um 19.30 Uhr im Kleinen Haus (Hermann-Levi-Platz 1). Am Freitag, den 15. Oktober, rundet dann ein Konzert der Preisträger des Hölderlin-Kompositionswettbewerbs um 19 Uhr im PrinzMaxPalais die Literaturtage ab.

Aktuelle Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie ab dem 27. September 2021 unter www.literaturtage-karlsruhe.de.

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November 2021 Alle Texte einblenden

Montag, 08.11. | 19.00 Uhr | Eintritt 9,- € | ermäßigt 7,- €

Große Fragen ohne große Gefühle – „Das Archiv der Gefühle“ von Peter Stamm




















Copyright: © MLO

Wie kein anderer fängt Peter Stamm in seinem neuen Roman die Melancholie und Einsamkeit der Corona-Pandemie ein: Er erzählt von dem Rückzug weg von allen Menschen, hinein in den eigenen Keller und in den eigenen Kopf. Ein Rückzug in die Phantasiewelt eines Menschen, der sich durch das Anlegen eines ganzen Archivs immer tiefer in die Liebe zu seiner Jugendfreundin hineinsteigert, bis nicht mehr klar ist, was Traum und was Wirklichkeit ist. „Jetzt gibt es nur noch meine Geschichte, die Akte, die mein Leben ist und die mir plötzlich viel größer, viel wichtiger erscheint, wo alle anderen verschwunden sind.“ Peter Stamm, geboren 1963 in Scherzingen, Kanton Thurgau, studierte Anglistik, Psychologie und Psychopathologie. Er lebt in Winterthur. Nach seinem Debütroman Agnes, der Abiturthema im Fach Deutsch in Baden-Württemberg war, veröffentlichte Peter Stamm zahlreiche weitere Romane. Der Mainzer Stadtschreiber von 2013 ist Träger diverser Literaturpreise, darunter des Friedrich-Hölderlin-Preises 2014 und des Schweizer Buchpreises 2018.
Wann: 19 Uhr
Wo: Museum für Literatur, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung im Rahmen der Karlsruher Bücherschau 2021.
Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Dienstag, 09.11. | 14.00 Uhr | Eintritt frei | Führung

Campus trifft Kultur: "Museum 2.0 - Literatur lebt auch digital"











Copyright: © MLO

Veränderungen, Chancen und Risiken im Zeitalter der Digitalisierung: In Zukunft werden sich die Aufgaben der Museen und Literaturhäuser weiterentwickeln und ausdifferenzieren, die Zahl der neuen Tätigkeiten wird weiter wachsen. Gesellschaftliche Erwartungen und ein sich veränderndes Selbstverständnis der Institution Museum schaffen neue Herausforderungen.

Unter dem Titel Campus trifft Kultur beteiligen wir uns im November an einem Herzensprojekt der Stadt Karlsruhe. In dem Format stehen Student*innen, vor allem Erstis im Fokus, die aufgrund der Corona-Pandemie bisher noch nicht viel Zeit hier verbringen konnten und denen wir die vielfältige Karlsruher Stadt- und Kulturszene näherbringen möchten. In diesem Zuge bieten wir eine einstündige Führung zur Museums- und Literaturarbeit an. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Wann: 14.00 Uhr
Wo: Museum für Literatur, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Campus trifft Kultur ist ein städtisches Gemeinschaftsprojekt des Wissenschaftsbüros der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit Akteuren aus den Bereichen Kultur, Tourismus, Stadtverwaltung und Wissenschaft.
Anmeldung: veranstaltungen@literaturmuseum.de, Tel. 0721/1334087.

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Samstag, 13.11. | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Michael Wuliger liest aus seinen Kolumnen in der "Jüdischen Allgemeinen“

"Woran erkennt DER SPIEGEL Juden? Was haben Palästinenser und Radfahrer gemein? Was ist ein "Masel-Tow-Cocktail"? Von 2017 bis 2020 schrieb Michael Wuliger in der "Jüdischen Allgemeinen" seine Kolumne "Wuligers Woche". Mal ironisch, mal zornig, gelegentlich sentimental nahm er sich dort aktuelle Ereignisse vor – Politik, Gesellschaft, Kultur, Dummheiten innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinschaft – und natürlich die unvermeidbare deutsche "Israelkritik".
Michael Wuliger, 1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf, studierte in Marburg und arbeitete als Journalist in Köln und Berlin. 2009 erschien sein Buch "Der koschere Knigge - Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen". Er geht selten in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und nennt als sein jüdisches Idol Kusty, den Clown aus der Fernsehserie "Simpsons".
Wann: 19.00 Uhr
Wo: Museum für Literatur, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Lesung im Rahmen des GEDOK Projekts „#closebutnobanana – Jüdisches Leben in Karlsruhe heute“ in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe.
Anmeldung: veranstaltungen@literaturmuseum.de, Tel. 0721/1334087.

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Donnerstag, 18.11. | 19.00 Uhr | Eintritt 9,- € | ermäßigt 7,- €

„Der Tintenfischer“ – Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo entführen in die Abgründe Siziliens











Copyright: © Philipp Böll

Von der Ausbeutung von Flüchtlingen über Schlepperbanden und grausame Mafiamethoden bis hin zur Korruption der staatlichen Behörden – Claudio Caiolo und Wolfgang Schorlau ist es gelungen, einen erstklassigen politischen Kriminalroman zu verfassen, der die Lesenden bis zur letzten Seite fesselt. In der Fortführung des Kriminalromans von Der freie Hund muss Commissario Morello zurück in seine Heimat Sizilien, wo er das Leben einer jungen Nigerianerin retten will … und wo er selbst noch immer auf der Todesliste der Mafia steht. Wolfgang Schorlau, Erfinder des Privatermittlers Georg Dengler, sowie Claudio Caiolo, in Sizilien geboren und in Venedig zum Schauspieler ausgebildet, werfen einen neuen Blick auf ein altes italienisches Desaster. Die beiden Freunde tun dies heiter, gelassen und gekonnt – inmitten der aufregenden Kulisse einer großen Stadt.
Wann: 19.00 Uhr
Wo: Regierungspräsidium, Meidinger Saal, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung im Rahmen der Karlsruher Bücherschau 2021.
Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Donnerstag, 25.11. | 19.00 Uhr | Eintritt frei

„Verleger des Jahres 2020 – Thedel von Wallmoden“ gibt Einblicke in seine Verlagspraxis




















Copyright: © Dirk Opitz

Thedel von Wallmoden ist zum Verleger des Jahres 2020 gekürt worden. Im Rahmen seines Vortrages im PrinzMaxPalais präsentiert der Gründer und Geschäftsführer des Göttinger Wallstein Verlags die Geschichte und Konzeption seines Verlages. Der Wallstein-Verlag gehört zu den etabliertesten und interessantesten deutschsprachigen Verlagen. Im Zentrum des wissenschaftlichen Programms stehen Bücher aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte; Themenbereiche sind: aktuelle gesellschaftliche, historische und politische Themen sowie wissenschaftlich-theoretische Bände. Seit Verlagsgründung wurde bei Wallstein eine Vielzahl von kommentierten Editionen von Texten der deutschen Literatur publiziert, darunter Werkausgaben von Barthold Heinrich Brockes, Johann Wilhelm Ludwig Gleim und Ludwig Christoph Heinrich Hölty. 2019 erschien die erste Johann Peter Hebel-Gesamtausgabe, die von der Literarischen Gesellschaft erarbeitet und im Wallstein Verlag herausgegeben wurde. Theodor von Wallmoden hat das literarische Programm in den letzten Jahren maßgeblich erweitert. Für alle Bücher aus Wissenschaft und Belletristik gilt, dass der Wallstein Verlag anspruchsvolle Bücher auch ansprechend gestaltet und sie sorgfältig drucken und verarbeiten lässt. Es ist erklärtes Ziel des Verlags, durch eine attraktive Preisgestaltung nicht nur Bibliotheken, sondern zuallererst auch interessierte Leser*innen als Käufer*innen anzusprechen. Thedel von Wallmoden hat sich nicht nur durch seine verlegerische Arbeit, sondern auch als Initiator und Förderer einer Vielzahl von Forschungsprojekten Anerkennung erworben.
Wann: 19.00 Uhr
Wo: Museum für Literatur, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung im Rahmen der Karlsruher Bücherschau 2021.
Anmeldung: presse@literaturmuseum.de, Tel. 0721/1334087.

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Freitag, 26.11. | 19.00 Uhr | Eintritt 9,- € | ermäßigt 7,- €

Zeitgeschichte, Autobiografie und Literaturbetrieb – Georg-Büchner-Preisträger F. C. Delius stellt seinen neuen Roman „Die sieben Sprachen des Schweigens“ vor


















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Friedrich Christian Delius kann so packend vom Schweigen erzählen wie andere nur vom Reden. In der Verbindung dreier Biografien erzählt der Autor von dem Widerspiel von Schweigen und Sprechen; er erzählt von Jena, von Jerusalem und vom Erwachen nach einem Koma. Tiefgründig, manchmal heiter erkennt er dabei das Schweigen als Ausgangs- und Angelpunkt allen Sprechens und Meinens und beantwortet Fragen an das Leben so spielerisch elegant, wie es nur wenige können – in Worten, die nie gesprochen wurden, nun aber geschrieben stehen. Seit fast sechs Jahrzehnten ist F. C. Delius Akteur und Beobachter des deutschen Geisteslebens. Mit 21 Jahren las er vor der „Gruppe 47“, er wurde Lektor bei Wagenbach, erlebte Sternstunden und Tiefpunkte der Linken sowie ihre Zerrissenheit angesichts des beginnenden RAF-Terrors. Mit seinen Romanen wurde er zum poetischen Geschichtsschreiber deutscher Zustände. Geboren 1943 in Rom, lebt er heute in Berlin und Rom. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Fontane-Preis (2004), dem Joseph-Breitbach-Preis (2007) und dem Georg-Büchner-Preis (2011).
Wann: 19.00 Uhr
Wo: Museum für Literatur, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe
Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung im Rahmen der Karlsruher Bücherschau 2021.
Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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