News aus dem Literaturmuseum
About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Liebe Literaturfreundinnen, liebe Literaturfreunde, 2021 war ein schwieriges Jahr. Neben dem (Kultur-)Lockdown in der ersten Jahreshälfte erlebten wir im Sommer durch die Überschwemmungen und Waldbrände, dass neben der Pandemie die bedrohlichen Auswirkungen der Klimaveränderung unser Leben unmittelbar gefährdet. Weltweit ist die sich häufende militärische Gewalt zu beklagen. Und die Geschehnisse an der Grenze zwischen Belarus und Polen, die Bilder von Kindern in Not zeigen, dass es eine herausfordernde Aufgabe ist, die humanitären Katastrophen abzuwenden – und zu vermitteln. Eine Vermittlungsfigur zwischen Deutschland und Frankreich vor und nach dem Ersten Weltkrieg war der zweisprachig aufgewachsene, vor 140 Jahren geborene René Prévôt. Mit einer Auswahl seiner Texte ist nach Anthologien zu René Schickele, Ernst Stadler, Hans Jean Arp und Otto Flake der fünfte Band einer Reihe mit Texten elsässischer Klassiker des 20. Jahrhunderts entstanden. Sie erhalten „,Aufflackert wild der Freiheitstraum‘. Szenen, Essays, Prosastücke" als Jahresgabe Anfang Februar – zusammen mit unseren mitteilungen, die Sie, wie gewohnt, über die Arbeit der Literarischen Gesellschaft und des Museums für Literatur informieren.
Wir hoffen, dass 2022 ein besseres Jahr werden wird.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens Baden-Württembergs stellen wir in einer Dokumentation Autorinnen und Autoren, literarische Strömungen und Tendenzen der vergangenen sieben Jahrzehnte in und aus Baden-Württemberg vor, möchten in Workshops über den Poetry Slam, das Szenische Schreiben, das Figurentheater und die „Fassadenlyrik“ Kinder- und Jugendliche für das Schreiben begeistern, die Karlsruher Literaturtage durchführen sowie diverse Kinder- und Jugendliteratur an ausgewählten Schulen vermitteln – auch vor dem Hintergrund, dass unsere Literaturzeitschrift allmende im Zeichen der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur steht. „Alles nur Kinderkram? – Kinder- und Jugendliteratur heute“ (107) und „Pfiffig, griffig und ganz schön frech – Kinderlyrik und Sprachspiel“ (108) lauten die Titel der beiden aktuellen Ausgaben.

Bitte unterstützen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten weiterhin. Ihre Beiträge und Spenden, die unsere Arbeit gewährleisten und die Existenz des Scheffel-Preises für die beste Abiturleistung im Fach Deutsch sichern, werden immer wichtiger. Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstands der Literarischen Gesellschaft, sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frohe Weihnachtstage und ein glückliches, harmonisches und gesundes Jahr 2022!
Herzlichst

Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann
Vorsitzender

Informationen zu Ihrem Museums-/ Veranstaltungsbesuch ab dem 27. Dezember 2021

Am 27. Dezember 2021 tritt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Was dies nun im Einzelnen für Ihren Museums- und/ oder Veranstaltungsbesuch bedeutet, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle. Wir bitten um Beachtung.

Detailinfo:

2-G+-Regel:

• Digitaler Impfnachweis
• Genesen-Nachweis
• Lichtbildausweis

und

• einen negativen Antigen-Schnell-Test oder negativen PCR-Test

Ausnahmen:
• Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben.
• Genesene Personen, deren Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als drei Monate zurückliegt.
• Personen, die ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben.
• Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung besteht – also insbesondere Kinder und Jugendliche mit vollständigem Impfschutz bis einschließlich 17 Jahre.

Darüber hinaus gelten u. a. die bekannten Abstandsregeln und die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2-Standard) sowie die Hinterlegung der Kontaktdaten.
Die Öffnungszeiten des Museums sind wie folgt:

Dienstag : 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag : 10.00 – 19.00 Uhr
Freitag : 10.00 – 18.00 Uhr
Samstag : 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag : 11.00 – 18.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Literarischen Gesellschaft

allmende - Zeitschrift für Literatur digital!

allmende – Zeitschrift für Literatur - ein Spiegelbild der zeitgenössischen Literatur: Über 100 Ausgaben sind digitalisiert, die kompletten Inhaltsverzeichnisse und annähernd 2000 Autor*innen sind einsehbar unter allmende - Zeitschrift für Literatur. Dort können Sie auch jederzeit allmende-Ausgaben oder einzelne Aufsätze bestellen. Alternativ schreiben Sie bitte eine Mail an presse@literaturmuseum.de.

Die aktuelle Ausgabe unter dem Titel „ALLES NUR KINDERKRAM? –KINDER- UND JUGENDLITERATUR HEUTE“ ist ab dem 16. August 2021 erhältlich.


ALLES NUR KINDERKRAM? –KINDER- UND JUGENDLITERATUR HEUTE –
107. Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur


Welche thematischen Schwerpunkte lassen sich in der aktuellen, insbesondere deutschsprachigen, Kinder- und Jugendliteratur festmachen? Inwieweit spiegelt sie gesellschaftliche, inhaltliche und sprachliche Vielfalt wider? Welche Potenziale entfaltet die Kinder- und Jugendliteratur und wo stößt sie an Grenzen?

Dies sind Fragen, mit der sich die neue Ausgabe der allmende befasst. Die Beiträger*innen der aktuellen Ausgabe – unter ihnen Kirsten Boie, Cornelia Funke, Paul Maar, Rieke Patwardhan und Mehrnousch Zaeri-Esfahani, Andreas Steinhöfel und weitere Stimmen aus der Forschung und dem Literaturbetrieb – benennen ihre zukünftigen Perspektiven. Ziel ist, die Diversität der Kinder- und Jugendliteratur in Form und Inhalt abzubilden. Die Texte werden von einem Rezensionsteil begleitet, der einen Überblick über Neuerscheinungen aus der Kinder- und Jugendliteratur bietet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur ist seit 40 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. 1981 gegründet, erscheint sie zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle und wird seit 2003 von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Redaktionell unterstützt wurde diese Ausgabe von Kim Lea Väth.


➔ allmende - Zeitschrift für Literatur


➔ News aus dem Literaturmuseum


➔ Karlsruher Literaturclips


➔ Audiothek


Wir sammeln für die Literatur - helfen Sie mit!

Wenn Sie die Karlsruher Literaturszene unterstützen möchten:
Wir haben mit Erfolg ein Spendenkonto bei der Sparkasse Karlsruhe eingerichtet – erste großzügige Eingänge konnten wir bereits verzeichnen. Machen Sie mit!
IBAN: DE 50 6605 0101 0108 3071 41
BIC: KARSDE66XXX
Sparkasse Karlsruhe

Digitale Literaturangebote in Zeiten von Corona

Die Karlsruher Literaturclips – Karlsruher Autor:innen lesen online

Wir haben für Sie ein virtuelles Leseprogramm auf die Beine gestellt und die Reihe „Karlsruher Literaturclips“ ins Leben gerufen. Mit dem Ausbleiben von Lesungen, Poetry Slams und Vorträgen vermissen Literaturinteressierte inspirierende Angebote und Autor:innen, Poetryslammer:innen und andere Kulturschaffende ihr Publikum. Die neuen Literaturclips sollen die Literaturszene digital beleben und Literat:innen finanziell fördern. Aufgenommen wurden die 10-minütigen Clips größtenteils im PrinzMaxPalais, an eben jenem Ort, an dem bisher die regulären Lesungen stattfanden.


➔ Karlsruher Literaturclips


Aktuell: LESUNG SÜD geht online - Paulina Czienskowski liest aus ihrem Debütroman „Taubenleben“











Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten die im Rahmen von LESUNG SÜD zunächst für den 04. Mai und dann für den 02. November 2020 von der Literarischen Gesellschaft geplanten Lesungen von Paulina Czienskowski nicht real stattfinden. Wir bedauern das sehr. Wir danken Paulina Czienskowski, die in einer digitalen Lesung bereits im Mai 2020 für die Literarische Gesellschaft ausgewählte Textstellen las und von ihren Erfahrungen im Lockdown berichtete. Der Roman ist das aufwühlende Porträt einer jungen Frau auf der kritischen Suche nach sich selbst und spiegelt damit das Lebensgefühl der Generation Y. Unser Dank geht zudem an die Crespo Foundation, welche die Veranstaltung im Rahmen der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser förderte.

Digitale Audiothek

Aufgrund der Corona-Krise können im Museum für Literatur Karlsruhe im PrinzMaxPalais derzeit keine Veranstaltungen stattfinden. Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe verfügt über eine einzigartige Audiothek. Lesungen der letzten fünf Jahrzehnte sind archiviert und digitalisiert. Das Museum für Literatur hat vergangene Lesungen in vollem Umfang über seine Homepage (LINK zum Tonarchiv) zum Nachhören bereitgestellt. Die Lesungen mit Saša Stanišić, Marcel Reich-Ranicki, Juli Zeh und vielen mehr dauern zwischen 30 und 50 Minuten und enden stets mit einer spannenden Diskussionsrunde zwischen Autor, Publikum und Moderation.


➔ Audiothek


Zum 260. Geburtstag von Johann Peter Hebel – wir präsentieren den ersten Animationsfilm über den aufgeklärten Humanisten

Der neue Animationsfilm über Johann Peter Hebel (1760-1826) präsentiert die prägnanten biographischen Stationen und Wirkungsorte Johann Peter Hebels sowie sein fortschrittliches humanistisches Denken.

© 1996-2022 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
allmende
Literaturland Baden-Württemberg
Autorenverzeichnis Baden-Württemberg
Landeskunde entdecken online